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126_coverEin Trauerfall bringt Anna zurück in ihre Heimatstadt, wo sie auf Wellen von Erinnerungen durch die 60er, das Aufwachsen ihrer Kinder und ihre eigenen Verwirrungen geschwemmt wird.

Die Weltgeschichte im Nacken sucht sie nach Wegen, sich Entscheidungen ihres Lebens und den Tod der Mutter zu erklären, ohne zu wissen, wie, ob und was sie beginnen soll, um der Unwirklichkeit all dessen zu entfliehen – oder damit umzugehen. Ihre Ehe bietet ihr keine Sicherheit… aber vielleicht der blutjunge Matthias? Oder hat Anna das Leben schon vertan?

Spiralen aus Emotion winden sich beim Lesen im Kopf, sorgen dafür, dass man sich in Anna wiederfindet und regen dazu an, eigene Erlebnisse zu hinterfragen. Wer in nachdenklicher Stimmung ist, fühlt sich aufgehoben; wer in diese kommen will, ist mit der Erzählung gut beraten. Ein Gefühls-Sog in sich selbst hinein. (Ronja Bense)

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